Ozontherapie

Als Ozontherapie werden verschiedene Verfahren bezeichnet, bei denen mit Hilfe des Gases Ozon eine medizinische Wirkung erzielt werden...

Als Ozontherapie werden verschiedene Verfahren bezeichnet, bei denen mit Hilfe des Gases Ozon eine medizinische Wirkung erzielt werden soll.

Die Ozontherapie wird von ihren Fürsprechern u.a. zur Nachbehandlung bei Krebserkrankungen, als Begleittherapie während und nach Chemo- und Strahlentherapien sowie zur Verbesserung von Lebensqualität und Abwehrlage verabreicht.

Es gibt zahlreiche Theorien zum Konzept der Ozontherapie u.a. Regulation des Sauerstoff-Stoffwechsels, Verbesserung der Fließeigenschaften des Blutes, Heilung und Ablösung von Wunden, Aktivierung körpereigener Enzyme.

Bewertung und Empfehlung:

Wissenschaftlich fundierte Untersuchungen zur Unbedenklichkeit und Wirksamkeit des Verfahrens liegen bislang nicht vor. Stattdessen sind zahlreiche Nebenwirkungen beschrieben: z.B. Schmerzen im Einstichbereich, eitrige Entzündungen im Bereich der Einstichstelle (= Spritzenabszesse), Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit und Herzrhythmusstörungen bis hin zu Todesfällen.

Warnung:

Abgesehen von der nicht bewiesenen therapeutischen Wirksamkeit wird wegen der z. T. schweren Nebenwirkungen die Anwendung der Ozontherapie bei Krebserkrankungen nicht empfohlen!

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Letzte Aktualisierung: 28.03.2017 © Krebsgesellschaft NRW