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Hand-Fuß-Syndrom

Unter Hand-Fuß-Syndrom versteht man schmerzhafte Symptome, die an den Handinnenflächen und Fußsohlen als unerwünschte Arzneimittelnebenwirkung von Chemo- und Antikörpertherapien auftreten können, z.B. als Rötungen, Schwellungen, Schuppungen, Einrisse, Entzündungen oder Missempfindungen. Das Hand-Fuß-Syndrom kann unterschiedlich stark ausgeprägt sein und in schweren Fällen zu einer vollkommenen Behinderung von Alltagstätigkeiten führen. Die Ursachen der Entstehung sind bislang unbekannt.

Unter Hand-Fuß-Syndrom versteht man schmerzhafte Symptome, die an den Handinnenflächen und Fußsohlen als unerwünschte Arzneimittelnebenwirkung von Chemo- und Antikörpertherapien auftreten können, z.B. als Rötungen, Schwellungen, Schuppungen, Einrisse, Entzündungen oder Missempfindungen. Das Hand-Fuß-Syndrom kann unterschiedlich stark ausgeprägt sein und in schweren Fällen zu einer vollkommenen Behinderung von Alltagstätigkeiten führen. Die Ursachen der Entstehung sind bislang unbekannt.

In schweren Fällen von Hand-Fuß-Syndrom kann eine Reduktion der Chemotherapie-/ Antikörperdosis die Symptome lindern, in manchen Fällen kann sogar eine Änderung des Therapieschemas notwendig sein!

In schweren Fällen von Hand-Fuß-Syndrom kann eine Reduktion der Chemotherapie-/ Antikörperdosis die Symptome lindern, in manchen Fällen kann sogar eine Änderung des Therapieschemas notwendig sein!

Therapie:

Bei Bedarf Schmerzmittel (z.B. Paracetamol, Acetylsalicylsäure, Ibuprofen) oder lokale Anwendung von Kortisonsalben.

Bei Bedarf Schmerzmittel (z.B. Paracetamol, Acetylsalicylsäure, Ibuprofen) oder lokale Anwendung von Kortisonsalben.

Komplementärmedizinische Möglichkeiten:

Vorbeugung: Regelmäßig Handinnenflächen und Fußsohlen mit Olivenöl einreiben oder fettende, umparfümierte und allergenfreie Hautsalben auftragen; Baumwollhandschuhe und gepolsterte Schuhe schützen vor Verletzungen; Belastungen der Handflächen (Benutzen von Werkzeugen, Kratzen) möglichst vermeiden; Belastungen der Fußsohlen (durch übermäßiges Gehen/ Laufen) möglichst vermeiden; kalte Hand- und Fußbäder durchführen.

Vorbeugung: Regelmäßig Handinnenflächen und Fußsohlen mit Olivenöl einreiben oder fettende, umparfümierte und allergenfreie Hautsalben auftragen; Baumwollhandschuhe und gepolsterte Schuhe schützen vor Verletzungen; Belastungen der Handflächen (Benutzen von Werkzeugen, Kratzen) möglichst vermeiden; Belastungen der Fußsohlen (durch übermäßiges Gehen/ Laufen) möglichst vermeiden; kalte Hand- und Fußbäder durchführen.

Tipp:

Hand- oder Fußbad mit abgekochtem Leinsamen. Zubereitung: Geschroteten Leinsamen ca. 5 Minuten in Wasser aufkochen, abkühlen lassen und Hände bzw. Füße in der angenehm temperierten Flüssigkeit baden. Die ausgekochten Eiweißsubstanzen aus dem Leinsamen bilden eine Schutzschicht auf Händen/Füßen und beschleunigen den Heilungsprozess.

Hanföl (z.B. Kannabicare Pflegeöl) ist reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren (u.a. Omega 3- bzw. 6- sowie Linolensäuren), die in der naturheilkundlichen Behandlung von Hautekzemen Anwendung finden. In einer klinischen Untersuchung wurde die Wirkung von Hanföl auf die Ausprägung von Hautekzemen im Vergleich zu Olivenöl getestet. Hanföl führte zu einer signifikanten Verbesserung der Hauterscheinungen, was auf das ausgewogene Fettsäuremuster im Hanföl zurückgeführt wird (19).

Hand- oder Fußbad mit abgekochtem Leinsamen. Zubereitung: Geschroteten Leinsamen ca. 5 Minuten in Wasser aufkochen, abkühlen lassen und Hände bzw. Füße in der angenehm temperierten Flüssigkeit baden. Die ausgekochten Eiweißsubstanzen aus dem Leinsamen bilden eine Schutzschicht auf Händen/Füßen und beschleunigen den Heilungsprozess.

Hanföl (z.B. Kannabicare Pflegeöl) ist reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren (u.a. Omega 3- bzw. 6- sowie Linolensäuren), die in der naturheilkundlichen Behandlung von Hautekzemen Anwendung finden. In einer klinischen Untersuchung wurde die Wirkung von Hanföl auf die Ausprägung von Hautekzemen im Vergleich zu Olivenöl getestet. Hanföl führte zu einer signifikanten Verbesserung der Hauterscheinungen, was auf das ausgewogene Fettsäuremuster im Hanföl zurückgeführt wird (19).

(19) Koula-Jenik H, Holzhauer P: Anwendungsbeobachtung zum präventiven Potential von Hanföl beim Capecitabin-induzierten Hand-Fuss-Syndrom. Deutsche Zeitschrift für Onkologie 42:80-84, 2010

(19) Koula-Jenik H, Holzhauer P: Anwendungsbeobachtung zum präventiven Potential von Hanföl beim Capecitabin-induzierten Hand-Fuss-Syndrom. Deutsche Zeitschrift für Onkologie 42:80-84, 2010