Spirulina-Therapie

Spirulina, z. B. Spirulina fusiformis, Spirulina platensis, gehören zur Gattung der Cyanobakterien (alte Bezeichnung: Blaualgen), die u. a. in tropischen/subtropischen Gewässern gedeihen. Nach Angaben der Hersteller/Vertreiber bzw. Fürsprecher enthalten „Spirulina-Mikroalgen“ ca. 60-70% Eiweiß, lebensnotwendige Aminosäuren, Vitamine, Mineralstoffe (u. a. Eisen und Magnesium), Enzyme und verschiedene Karotinoide. Laut Werbung sollen „langjährige Forschungen zu der Hoffnung berechtigen, dass „Spirulina-Mikroalgen“ vor Krebs schützen und Viruserkrankungen verhindern können.

Bewertung und Empfehlung:

Aus wissenschaftlicher Sicht fehlt für diese Werbeaussagen jedwede Grundlage. Die als Hauptwirkung von Spirulina behauptete Stärkung des Immunsystems konnte bislang wissenschaftlich nicht glaubhaft nachgewiesen werden. Da die Qualität der Spirulina-Präparate sowie ihre Unbedenklichkeit und Wirksamkeit bislang nicht hinreichend nachgewiesen sind, kann ihre Anwendung nicht empfohlen werden.

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Letzte Aktualisierung: 18.08.2017 © Krebsgesellschaft NRW