Vitamin D

Vitamin D wird bei Sonneneinstrahlung in der Haut gebildet oder über die Nahrung aufgenommen und in Muskeln sowie Fettgewebe gespeichert. Bevor es seine Funktionen im menschlichen Organismus erfüllen kann, muss es in der Leber oder in den Nieren in...

Vitamin D wird bei Sonneneinstrahlung in der Haut gebildet oder über die Nahrung aufgenommen und in Muskeln sowie Fettgewebe gespeichert. Bevor es seine Funktionen im menschlichen Organismus erfüllen kann, muss es in der Leber oder in den Nieren in seine aktive Form (Calcitrol) umgewandelt werden.

Hauptaufgabe von Vitamin D ist die Regulation des Kalziumhaushaltes. Es sorgt für den Einbau von Kalzium in die Knochen und somit für deren Stabilität. Des Weiteren ist Vitamin D unentbehrlich für die Bildung und Funktion so genannter Knochenstammzellen und Abwehrzellen.

In den Sommermonaten reicht eine Stunde pro Woche milde Sonnenbestrahlung von Gesicht und Händen aus, um die benötigte Vitamin-D-Menge bereitzustellen.

Vitamin D wird bei Sonneneinstrahlung in der Haut gebildet oder über die Nahrung aufgenommen und in Muskeln sowie Fettgewebe gespeichert. Bevor es seine Funktionen im menschlichen Organismus erfüllen kann, muss es in der Leber oder in den Nieren in seine aktive Form (Calcitrol) umgewandelt werden.

Hauptaufgabe von Vitamin D ist die Regulation des Kalziumhaushaltes. Es sorgt für den Einbau von Kalzium in die Knochen und somit für deren Stabilität. Des Weiteren ist Vitamin D unentbehrlich für die Bildung und Funktion so genannter Knochenstammzellen und Abwehrzellen.

In den Sommermonaten reicht eine Stunde pro Woche milde Sonnenbestrahlung von Gesicht und Händen aus, um die benötigte Vitamin-D-Menge bereitzustellen.

KARIN SCHMIDT/PIXELIO.DE

In den sonnenarmen Jahreszeiten muss zusätzliches Vitamin D über die Nahrung aufgenommen werden, in der es in verschiedenen Formen zu finden ist: Vitamin D3 (Cholecalciferol) ist enthalten in tierischen Produkten wie Seefisch (u. a. Hering, Scholle,...

In den sonnenarmen Jahreszeiten muss zusätzliches Vitamin D über die Nahrung aufgenommen werden, in der es in verschiedenen Formen zu finden ist: Vitamin D3 (Cholecalciferol) ist enthalten in tierischen Produkten wie Seefisch (u. a. Hering, Scholle, Makrele), Lebertran, Ei- und Milchprodukte, Vitamin D2 (Ergocalciferol) ist enthalten in pflanzlichen Produkten wie Pilzen (u. a. Champignons) oder Avocados.

Der tägliche Bedarf ist altersabhängig und beträgt 5-10 Mikrogramm. Säuglinge und Menschen über 60 Jahre haben den höchsten Bedarf (10 Mikrogramm pro Tag). Der Bedarf wird bei gesunden Menschen zu ca. 80% vom Körper selbst durch Sonneneinstrahlung gedeckt.

Vitamin-D-Mangel kann bei fehlendem Sonnenlicht, unausgewogener Ernährung, aber auch durch Hormonentzug (z. B. in den Wechseljahren) entstehen. Bei Brust- und Prostatakrebs kann Vitamin-D-Mangel auch im Gefolge einer Anti-Hormontherapie auftreten. Folgeerscheinungen von Vitamin D Mangel zeigen sich vor allem am Skelettsystem in Form von Osteoporose sowie Gelenk- oder Muskelbeschwerden unterschiedlicher Schweregrade.

Bei Verdacht auf Vitamin-D-Mangel kann dessen Gehalt im Blut überprüft werden.(Normwert 25-OH-Vitamin D3: 10-70 mcg/l; 20-29 mcg/l sind ausreichend; über 30 mcg/l sind optimal.(1) ) Besteht trotz ausreichender Sonnenbestrahlung und ausgewogener Ernährung ein nachgewiesener Vitamin-D-Mangel im Blut, kann die Einnahme von 800 IE (= internationale Einheiten) Vitamin D pro Tag den Mangel beheben und das Risiko für Folgeerkrankungen wie Knochenbrüche, Gelenk- und Muskelschmerzen mindern (2,3). Zur Osteoporosebehandlung wird die Vitamin D Gabe mit der Einnahmen von 1000 mg Calcium pro Tag kombiniert.

In den sonnenarmen Jahreszeiten muss zusätzliches Vitamin D über die Nahrung aufgenommen werden, in der es in verschiedenen Formen zu finden ist: Vitamin D3 (Cholecalciferol) ist enthalten in tierischen Produkten wie Seefisch (u. a. Hering, Scholle, Makrele), Lebertran, Ei- und Milchprodukte, Vitamin D2 (Ergocalciferol) ist enthalten in pflanzlichen Produkten wie Pilzen (u. a. Champignons) oder Avocados.

Der tägliche Bedarf ist altersabhängig und beträgt 5-10 Mikrogramm. Säuglinge und Menschen über 60 Jahre haben den höchsten Bedarf (10 Mikrogramm pro Tag). Der Bedarf wird bei gesunden Menschen zu ca. 80% vom Körper selbst durch Sonneneinstrahlung gedeckt.

Vitamin-D-Mangel kann bei fehlendem Sonnenlicht, unausgewogener Ernährung, aber auch durch Hormonentzug (z. B. in den Wechseljahren) entstehen. Bei Brust- und Prostatakrebs kann Vitamin-D-Mangel auch im Gefolge einer Anti-Hormontherapie auftreten. Folgeerscheinungen von Vitamin D Mangel zeigen sich vor allem am Skelettsystem in Form von Osteoporose sowie Gelenk- oder Muskelbeschwerden unterschiedlicher Schweregrade.

Bei Verdacht auf Vitamin-D-Mangel kann dessen Gehalt im Blut überprüft werden.(Normwert 25-OH-Vitamin D3: 10-70 mcg/l; 20-29 mcg/l sind ausreichend; über 30 mcg/l sind optimal.(1) ) Besteht trotz ausreichender Sonnenbestrahlung und ausgewogener Ernährung ein nachgewiesener Vitamin-D-Mangel im Blut, kann die Einnahme von 800 IE (= internationale Einheiten) Vitamin D pro Tag den Mangel beheben und das Risiko für Folgeerkrankungen wie Knochenbrüche, Gelenk- und Muskelschmerzen mindern (2,3). Zur Osteoporosebehandlung wird die Vitamin D Gabe mit der Einnahmen von 1000 mg Calcium pro Tag kombiniert.

Achtung:

Eine längerfristige Einnahme von 800 IE Vitamin D pro Tag sollte ärztlich angeordnet und überwacht werden!

Eine längerfristige Einnahme von 800 IE Vitamin D pro Tag sollte ärztlich angeordnet und überwacht werden!

Tipp:

Optimale Vitamin-D-Blutspiegel können die Wahrscheinlichkeit, an Dickdarmkrebs zu erkranken, signifikant reduzieren (4). Die Datenlage für andere Krebsarten (z. B. Brust- oder Prostatakrebs) reicht derzeit nicht aus, um eine gesicherte Schutzwirkung durch Vitamin D anzunehmen.

Optimale Vitamin-D-Blutspiegel können die Wahrscheinlichkeit, an Dickdarmkrebs zu erkranken, signifikant reduzieren (4). Die Datenlage für andere Krebsarten (z. B. Brust- oder Prostatakrebs) reicht derzeit nicht aus, um eine gesicherte Schutzwirkung durch Vitamin D anzunehmen.

(1) Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr, Vitamin D, Deutsche Gesellschaft für Ernährung (2012)

(2) Tang BM, Eslick GD, Nowson C, Smith C, Bensoussan A: Use of calcium or calcium with vitamin D supplementation to prevent fractures and bone...

(1) Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr, Vitamin D, Deutsche Gesellschaft für Ernährung (2012)

(2) Tang BM, Eslick GD, Nowson C, Smith C, Bensoussan A: Use of calcium or calcium with vitamin D supplementation to prevent fractures and bone loss in people aged 50 years and older: a meta-analysis. Lancet 370;657-666(2007).

(3) Rastelli AL, Taylor ME, Gao F, Armamento-Villareal R, Jamalabadi-Majidi S, Napoli N, Ellis MJ: Vitamin D and aromatase inhibitor-induced musculoskeletal symptoms (AIMSS): a phase II, double-blind, placebo-controlled randomized trial. Breast Cancer Res. Treat. 129;107-116(2011).

(4) Zeeb H, Greinert R: Bedeutung von Vitamin D in der Krebsprävention. Dtsch. Aerztebl. 107;638-643(2010).

(1) Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr, Vitamin D, Deutsche Gesellschaft für Ernährung (2012)

(2) Tang BM, Eslick GD, Nowson C, Smith C, Bensoussan A: Use of calcium or calcium with vitamin D supplementation to prevent fractures and bone loss in people aged 50 years and older: a meta-analysis. Lancet 370;657-666(2007).

(3) Rastelli AL, Taylor ME, Gao F, Armamento-Villareal R, Jamalabadi-Majidi S, Napoli N, Ellis MJ: Vitamin D and aromatase inhibitor-induced musculoskeletal symptoms (AIMSS): a phase II, double-blind, placebo-controlled randomized trial. Breast Cancer Res. Treat. 129;107-116(2011).

(4) Zeeb H, Greinert R: Bedeutung von Vitamin D in der Krebsprävention. Dtsch. Aerztebl. 107;638-643(2010).