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Enzymtherapie

Man unterscheidet

  • Monopräparate: z. B. Papain, Bromelain (Bromelain-POS, Phlogenzym mono, Traumanase u.a.)

und

  • Enzymgemische: Kombinationen pflanzlicher Enzyme, wie z.B. Bromelain mit Papain (Equizym MCA, Equinovo) sowie Kombinationen pflanzlicher Enzyme mit solchen tierischen Ursprung, wie z. B. Trypsin und Chymotrypsin (Phlogenzym, Wobenzym plus, Wobe-Mucos u.a.).


Für Monoenzyme bzw. Enzymgemische wurden in Experimenten folgende Wirkungen gezeigt:

  • Immunmodulation,
  • antitumorale Aktivitäten,
  • antimetastatische Aktivitäten,
  • antiinfektiöse Aktivitäten.

Man unterscheidet

  • Monopräparate: z. B. Papain, Bromelain (Bromelain-POS, Phlogenzym mono, Traumanase u.a.)

und

  • Enzymgemische: Kombinationen pflanzlicher Enzyme, wie z.B. Bromelain mit Papain (Equizym MCA, Equinovo) sowie Kombinationen pflanzlicher Enzyme mit solchen tierischen Ursprung, wie z. B. Trypsin und Chymotrypsin (Phlogenzym, Wobenzym plus, Wobe-Mucos u.a.).


Für Monoenzyme bzw. Enzymgemische wurden in Experimenten folgende Wirkungen gezeigt:

  • Immunmodulation,
  • antitumorale Aktivitäten,
  • antimetastatische Aktivitäten,
  • antiinfektiöse Aktivitäten.

© W.R.WAGNER/PIXELIO.DE

Bewertung und Empfehlung:

Die komplementärmedizinische Gabe proteolytischer Enzymgemische zeigte in wirksamkeitsnachweisrelevanten Studien mit Brustkrebs-, Darmkrebs- und Plasmocytompatienten/innen u. a. eine signifikant verbesserte Lebensqualität unter Chemo-/Strahlentherapie durch Verringerung von Nebenwirkungen (seltener Schleimhautschäden, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Gewichtsverlust und Hautreaktionen) (2).

Proteolytische Enzympräparate können komplementärmedizinisch verabreicht werden:

  • während Chemo-/Strahlentherapien,
  • bei Entzündungen; bei akuten Schwellungszuständen, z. B. nach Operationen und Verletzungen,
  • bei Gelenkbeschwerden, z. B. in Folge von Schleimhautschäden unter/nach Chemo- und Hormontherapien.

Die komplementärmedizinische Gabe proteolytischer Enzymgemische zeigte in wirksamkeitsnachweisrelevanten Studien mit Brustkrebs-, Darmkrebs- und Plasmocytompatienten/innen u. a. eine signifikant verbesserte Lebensqualität unter Chemo-/Strahlentherapie durch Verringerung von Nebenwirkungen (seltener Schleimhautschäden, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Gewichtsverlust und Hautreaktionen) (2).

Proteolytische Enzympräparate können komplementärmedizinisch verabreicht werden:

  • während Chemo-/Strahlentherapien,
  • bei Entzündungen; bei akuten Schwellungszuständen, z. B. nach Operationen und Verletzungen,
  • bei Gelenkbeschwerden, z. B. in Folge von Schleimhautschäden unter/nach Chemo- und Hormontherapien.

Anwendung

Während einer Chemo- oder Strahlentherapie hat sich die Einmalgabe von täglich (ca. 4.000 FIP-Einheiten = enzymatische Aktivität) bewährt. Jeweils eine Stunde vor und nach der Einnahme von proteolytischen Enzymen sollte keine Nahrungsaufnahme erfolgen.

Während einer Chemo- oder Strahlentherapie hat sich die Einmalgabe von täglich (ca. 4.000 FIP-Einheiten = enzymatische Aktivität) bewährt. Jeweils eine Stunde vor und nach der Einnahme von proteolytischen Enzymen sollte keine Nahrungsaufnahme erfolgen.

Gut dokumentierte Anwendungsbeobachtungen, also klinische Erfahrungen, liegen lediglich für proteolytische Enzymgemische vor. Hier wurden Einflüsse der Therapie auf die Immunitätslage und die Lebensqualität, hier vor allem auf die Reduktion von Nebenwirkungen der Chemo- und Strahlentherapien, belegt (1).

Gut dokumentierte Anwendungsbeobachtungen, also klinische Erfahrungen, liegen lediglich für proteolytische Enzymgemische vor. Hier wurden Einflüsse der Therapie auf die Immunitätslage und die Lebensqualität, hier vor allem auf die Reduktion von Nebenwirkungen der Chemo- und Strahlentherapien, belegt (1).

Nebenwirkungen der Behandlung, meistens verursacht durch falsche Einnahme, können sein:
Blähungen, Durchfall, Bauchschmerzen, selten Übelkeit. Sie bedürfen in der Regel keiner speziellen Therapie. In schwereren Fällen sollte die Einnahme der Enzyme abgebrochen werden.

Nebenwirkungen der Behandlung, meistens verursacht durch falsche Einnahme, können sein:
Blähungen, Durchfall, Bauchschmerzen, selten Übelkeit. Sie bedürfen in der Regel keiner speziellen Therapie. In schwereren Fällen sollte die Einnahme der Enzyme abgebrochen werden.

Kosten:

Die Kosten werden von gesetzlichen Krankenkassen und privaten Versicherungen in der Regel nicht übernommen und belaufen sich bei Einnahme der empfohlenen Dosierung auf 0,70 bis 7,00 € pro Tag.

Die Kosten werden von gesetzlichen Krankenkassen und privaten Versicherungen in der Regel nicht übernommen und belaufen sich bei Einnahme der empfohlenen Dosierung auf 0,70 bis 7,00 € pro Tag.

Tipp:

Therapeutisch vielversprechend und preisgünstig sind insbesondere innovative Kombinationen (z. B. Equizym MCA, Equinovo) aus Natriumselenit (Selen), pflanzlichen Enzymen sowie Linsenlektingemisch, die insbesondere auch Haut und Schleimhäute schützen können (3,4).

Therapeutisch vielversprechend und preisgünstig sind insbesondere innovative Kombinationen (z. B. Equizym MCA, Equinovo) aus Natriumselenit (Selen), pflanzlichen Enzymen sowie Linsenlektingemisch, die insbesondere auch Haut und Schleimhäute schützen können (3,4).

(1) Leipner J et al.: Systemic enzyme therapy in oncology: Effect and mode of action. Drugs 99:769-780, 2000.

(2) Beuth J: Proteolytic enzyme therapy in evidence-based complementary oncology. Fact or fiction? Int. Cancer Ther. 7:311-316, 2008.

(3) Beuth J: Evidence-based complementary oncology: Innovative approaches to optimise standard therapy strategies. Anticancer Research 30:1767-1772, 2010.

(4) Uhlenbruck G et al.: Reduced side effects of adjuvant hormone therapy in breast cancer patients by complementary medicine. In Vivo 24: 799-802, 2010.

(1) Leipner J et al.: Systemic enzyme therapy in oncology: Effect and mode of action. Drugs 99:769-780, 2000.

(2) Beuth J: Proteolytic enzyme therapy in evidence-based complementary oncology. Fact or fiction? Int. Cancer Ther. 7:311-316, 2008.

(3) Beuth J: Evidence-based complementary oncology: Innovative approaches to optimise standard therapy strategies. Anticancer Research 30:1767-1772, 2010.

(4) Uhlenbruck G et al.: Reduced side effects of adjuvant hormone therapy in breast cancer patients by complementary medicine. In Vivo 24: 799-802, 2010.