Trainingsmethoden

Bewegung und Sport in der Gruppe

In NRW gibt es vielerorts Krebsnachsorgesportgruppen, in denen eigens geschulte Übungsleiter ein regelmäßiges, auf die Erkrankung abgestimmtes Training anbieten.

Krebsnachsorgesport kann vom Arzt verschrieben werden, so dass die Krankenkasse die Kosten übernimmt.

In Sportgruppen werden folgende Ziele angestrebt:

  • Verbesserung u. Kompensation vorhandener Funktionseinschränkungen, z.B. der Beweglichkeit oder der Ausdauerleistungsfähigkeit
  • Steigerung der allgemeinen Belastbarkeit
  • Hinführung zu einem aktiven Lebensstil
  • Psychosoziale Unterstützung bei der Krankheitsbewältigung und Steigerung der Lebensqualität

Hierbei werden die individuellen Symptome jedes Erkrankten berücksichtigt und die Übungsauswahl entsprechend differenziert.

In NRW gibt es vielerorts Krebsnachsorgesportgruppen, in denen eigens geschulte Übungsleiter ein regelmäßiges, auf die Erkrankung abgestimmtes Training anbieten.

Krebsnachsorgesport kann vom Arzt verschrieben werden, so dass die Krankenkasse die Kosten übernimmt.

In Sportgruppen werden folgende Ziele angestrebt:

  • Verbesserung u. Kompensation vorhandener Funktionseinschränkungen, z.B. der Beweglichkeit oder der Ausdauerleistungsfähigkeit
  • Steigerung der allgemeinen Belastbarkeit
  • Hinführung zu einem aktiven Lebensstil
  • Psychosoziale Unterstützung bei der Krankheitsbewältigung und Steigerung der Lebensqualität

Hierbei werden die individuellen Symptome jedes Erkrankten berücksichtigt und die Übungsauswahl entsprechend differenziert.

RAINER STURM/PIXELIO.DE
Im Vordergrund steht, dass Betroffene ihre aktuelle Leistungsfähigkeit und ihre damit verbundene individuelle Belastungsintensität kennenlernen und das Vertrauen in den eigenen Körper wiedererlangen. Dies ist von großer Bedeutung, da viele Betroffene durch die Erkrankung das Gefühl haben, vom eigenen Körper im Stich gelassen worden zu sein. Meist stellt sich bald ein Gefühl für die persönliche Leistungsgrenze ein und die Leistungsfähigkeit kann nach und nach gesteigert werden.

Im Vordergrund steht, dass Betroffene ihre aktuelle Leistungsfähigkeit und ihre damit verbundene individuelle Belastungsintensität kennenlernen und das Vertrauen in den eigenen Körper wiedererlangen. Dies ist von großer Bedeutung, da viele Betroffene durch die Erkrankung das Gefühl haben, vom eigenen Körper im Stich gelassen worden zu sein. Meist stellt sich bald ein Gefühl für die persönliche Leistungsgrenze ein und die Leistungsfähigkeit kann nach und nach gesteigert werden.

Individuelles Sport- und Bewegungsprogramm am Wohnort

Optimal sind drei Bewegungseinheiten pro Woche mit einer Dauer von jeweils mindestens 30 Minuten. Zwei der Bewegungseinheiten sollten aus Ausdauerbelastungen bestehen, wie z.B. Walking, Nordic Walking, Jogging oder Fahrrad fahren.

Die Intensität der Ausdauerbelastung sollte sich im mittleren Bereich abspielen. „Laufen ohne zu schnaufen“ ist eine Faustregel, die Ihnen bei der Einhaltung der optimalen Intensität hilft: Während der Belastung sollten kleinere Unterhaltungen mit Mitsportlern möglich sein. Ist dies nicht der Fall, weil Sie zu sehr aus der Puste sind, dann ist die Intensität zu hoch gewählt. Reduzieren Sie das Tempo und/oder die Belastungsdauer.

In der dritten Einheit stehen gymnastische Übungen im Mittelpunkt, die Sie selbstständig zuhause durchführen können. Mit kleineren Hilfsmitteln, wie z.B. Gymnastikband, Hanteln oder Pezziball (Sitzball), lassen sich die Beweglichkeit, Kraft und Koordination hervorragend trainieren. Auch lästige Verspannungen im Hals-Nackenbereich können so gelöst werden.

Optimal sind drei Bewegungseinheiten pro Woche mit einer Dauer von jeweils mindestens 30 Minuten. Zwei der Bewegungseinheiten sollten aus Ausdauerbelastungen bestehen, wie z.B. Walking, Nordic Walking, Jogging oder Fahrrad fahren.

Die Intensität der Ausdauerbelastung sollte sich im mittleren Bereich abspielen. „Laufen ohne zu schnaufen“ ist eine Faustregel, die Ihnen bei der Einhaltung der optimalen Intensität hilft: Während der Belastung sollten kleinere Unterhaltungen mit Mitsportlern möglich sein. Ist dies nicht der Fall, weil Sie zu sehr aus der Puste sind, dann ist die Intensität zu hoch gewählt. Reduzieren Sie das Tempo und/oder die Belastungsdauer.

In der dritten Einheit stehen gymnastische Übungen im Mittelpunkt, die Sie selbstständig zuhause durchführen können. Mit kleineren Hilfsmitteln, wie z.B. Gymnastikband, Hanteln oder Pezziball (Sitzball), lassen sich die Beweglichkeit, Kraft und Koordination hervorragend trainieren. Auch lästige Verspannungen im Hals-Nackenbereich können so gelöst werden.

Gerätetraining / Fitness

Die Kombination von Ausdauertraining (z.B. am Fahrradergometer oder Laufband), gymnastischen Übungen auf der Matte und Kräftigungsübungen an sogenannten Großgeräten ist eine bewährte Methode in der medizinischen Trainingstherapie. Das Training lässt sich auf Ihren aktuellen körperlichen Zustand individuell anpassen und behutsam steigern. Interessierten ist anzuraten, das Training in einer Gesundheitseinrichtung durchzuführen. Diese zeichnen sich durch ein medizinisch geschultes Fachpersonal (z.B. Diplom-Sportlehrer oder Physiotherapeuten) aus, welches über die nötige Erfahrung verfügt, um auf die individuellen Bedürfnisse und Symptome Krebserkrankter reagieren zu können. Ein weiterer Vorteil liegt im Kundenstamm solcher Einrichtungen, der in der Regel aus Menschen jeden Alters mit unterschiedlichen körperlichen Einschränkungen besteht. Das Verständnis füreinander ist unter den Trainierenden aufgrund dieser Gemeinsamkeit groß, so dass die Hemmschwelle sowie das Schamgefühl für viele erkrankte Menschen gesenkt werden.

Rehabilitationseinrichtungen oder physiotherapeutische Zentren, in denen ein Gesundheitstraining auf Selbstzahlerbasis möglich ist, sind zunehmend häufiger zu finden. Informationen über Zentren in Ihrer Nähe, finden Sie bei Ihrer Krankenkasse.

Neben Gesundheitseinrichtungen stellen sich auch immer mehr Fitnessstudios und Vereine auf ein gesundheitsorientiertes Training ein. Mittlerweile ist die Fitness- und Gesundheitsbranche immens gewachsen, so dass die Orientierung für den Laien zunehmend schwer fällt.

Die Kombination von Ausdauertraining (z.B. am Fahrradergometer oder Laufband), gymnastischen Übungen auf der Matte und Kräftigungsübungen an sogenannten Großgeräten ist eine bewährte Methode in der medizinischen Trainingstherapie. Das Training lässt sich auf Ihren aktuellen körperlichen Zustand individuell anpassen und behutsam steigern. Interessierten ist anzuraten, das Training in einer Gesundheitseinrichtung durchzuführen. Diese zeichnen sich durch ein medizinisch geschultes Fachpersonal (z.B. Diplom-Sportlehrer oder Physiotherapeuten) aus, welches über die nötige Erfahrung verfügt, um auf die individuellen Bedürfnisse und Symptome Krebserkrankter reagieren zu können. Ein weiterer Vorteil liegt im Kundenstamm solcher Einrichtungen, der in der Regel aus Menschen jeden Alters mit unterschiedlichen körperlichen Einschränkungen besteht. Das Verständnis füreinander ist unter den Trainierenden aufgrund dieser Gemeinsamkeit groß, so dass die Hemmschwelle sowie das Schamgefühl für viele erkrankte Menschen gesenkt werden.

Rehabilitationseinrichtungen oder physiotherapeutische Zentren, in denen ein Gesundheitstraining auf Selbstzahlerbasis möglich ist, sind zunehmend häufiger zu finden. Informationen über Zentren in Ihrer Nähe, finden Sie bei Ihrer Krankenkasse.

Neben Gesundheitseinrichtungen stellen sich auch immer mehr Fitnessstudios und Vereine auf ein gesundheitsorientiertes Training ein. Mittlerweile ist die Fitness- und Gesundheitsbranche immens gewachsen, so dass die Orientierung für den Laien zunehmend schwer fällt.

Tipp:

Um ein für Sie geeignetes Fitnessstudio oder einen Verein zu finden, beachten Sie folgende Punkte:

  • Vorerfahrungen abfragen: Gibt es Erfahrungen mit Krebserkrankten? Trainieren noch andere Betroffene dort?
  • Personalstruktur erfragen: Erfolgt die Betreuung über Trainer aus medizinischen Fachberufen (z.B. Diplom-Sportlehrer und Physiotherapeuten), die bereits Berufserfahrung besitzen? Verfügen die Trainer, die keine vergleichbare Ausbildung absolviert haben, dennoch über spezielle Zusatzqualifikationen und nehmen an regelmäßigen Fortbildungen teil?
  • Probetraining durchführen: Bevor Sie sich für ein Trainingsabo entscheiden, sollten Sie auf ein kostenloses Probetraining bestehen. Achten Sie darauf, dass der Trainer auf Ihre Erkrankung eingeht und bestehende körperliche Defizite oder Problemzonen, wie z.B. Rückenbeschwerden oder Lymphödeme, im Trainingsplan berücksichtigt.
  • Kündigungsfristen beachten: Gibt es z.B. bei plötzlich notwendigen Krankenhausaufenthalten die Möglichkeit, die Mitgliedschaft ruhen zu lassen oder den Trainingsvertrag kurzfristig zu kündigen?

Um ein für Sie geeignetes Fitnessstudio oder einen Verein zu finden, beachten Sie folgende Punkte:

  • Vorerfahrungen abfragen: Gibt es Erfahrungen mit Krebserkrankten? Trainieren noch andere Betroffene dort?
  • Personalstruktur erfragen: Erfolgt die Betreuung über Trainer aus medizinischen Fachberufen (z.B. Diplom-Sportlehrer und Physiotherapeuten), die bereits Berufserfahrung besitzen? Verfügen die Trainer, die keine vergleichbare Ausbildung absolviert haben, dennoch über spezielle Zusatzqualifikationen und nehmen an regelmäßigen Fortbildungen teil?
  • Probetraining durchführen: Bevor Sie sich für ein Trainingsabo entscheiden, sollten Sie auf ein kostenloses Probetraining bestehen. Achten Sie darauf, dass der Trainer auf Ihre Erkrankung eingeht und bestehende körperliche Defizite oder Problemzonen, wie z.B. Rückenbeschwerden oder Lymphödeme, im Trainingsplan berücksichtigt.
  • Kündigungsfristen beachten: Gibt es z.B. bei plötzlich notwendigen Krankenhausaufenthalten die Möglichkeit, die Mitgliedschaft ruhen zu lassen oder den Trainingsvertrag kurzfristig zu kündigen?

Weitere Sportarten

  • Walking
  • Nordic Walking
  • Radfahren
  • Jogging und moderates Laufen
  • Skilanglauf
  • Golfen
  • Aquagymnastik
  • Schwimmen
  • T'ai Chi Ch'uan
  • Yoga
  • Tanz
  • Aerobic oder Zumba
  • Gymnastik
  • Pilates
  • Badminton
  • Schonendes Gerätetraining

  • Walking
  • Nordic Walking
  • Radfahren
  • Jogging und moderates Laufen
  • Skilanglauf
  • Golfen
  • Aquagymnastik
  • Schwimmen
  • T'ai Chi Ch'uan
  • Yoga
  • Tanz
  • Aerobic oder Zumba
  • Gymnastik
  • Pilates
  • Badminton
  • Schonendes Gerätetraining

Auch Ballsportarten, wie zum Beispiel Fuß- oder Volleyball oder Tennis, sind prinzipiell nicht tabu. Hier gilt, wie bei den anderen Sportarten auch: auf den eigenen Körper hören und sich nicht überfordern. Vor Trainingsbeginn unbedingt mit dem behandelnden Arzt sprechen und moderat anfangen.

Trainingseinsteiger und Sportunerfahrene sollten sich in Bezug auf die Sportauswahl beraten lassen und eventuell einen Leistungscheck absolvieren.


Wofür Sie sich auch entscheiden, wichtig ist: Es darf abwechslungsreich sein und muss Ihnen Spaß machen! Nur so bleiben Sie auf Dauer dabei!

Auch Ballsportarten, wie zum Beispiel Fuß- oder Volleyball oder Tennis, sind prinzipiell nicht tabu. Hier gilt, wie bei den anderen Sportarten auch: auf den eigenen Körper hören und sich nicht überfordern. Vor Trainingsbeginn unbedingt mit dem behandelnden Arzt sprechen und moderat anfangen.

Trainingseinsteiger und Sportunerfahrene sollten sich in Bezug auf die Sportauswahl beraten lassen und eventuell einen Leistungscheck absolvieren.


Wofür Sie sich auch entscheiden, wichtig ist: Es darf abwechslungsreich sein und muss Ihnen Spaß machen! Nur so bleiben Sie auf Dauer dabei!